Hat Wasser ein Gedächtnis? Teil 2

Der Biologe Dr. Jacques Benveniste wurde noch 1998 mit dem „Anti-Nobelpreis“ verhöhnt und als Esoteriker beschimpft, weil er behauptete, Wasser habe ein Gedächtnis. Denn was für die Homöopathie längst selbstverständlich war, lehnten bislang die Wissenschaftler als Humbug ab. Neue Forschungsergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass reines Wasser die Wirkung anderer Substanzen tatsächlich aufnehmen und weitergeben kann. Die Biochemikerin Prof. Madeleine Ennis von der Queen´s University in Belfast experimentierte als Mitglied eines Forschungsteams mit homöopathischen Lösungen und wollte eigentlich deren Unwirksamkeit beweisen. Doch sie wurde eines Besseren belehrt. Unter der Leitung von Professor Robefroit der Universität Louvain in Brüssel wurden in vier voneinander unabhängigen Labors in Belgien, Italien und Frankreich Untersuchungen durchgeführt. Dabei wussten die Forscher nicht, welches Wasser eine bestimmte Substanz tatsächlich enthielt und welches Wasser homöopathisch aufbereitet war, d.h. also nur die Information dieser Substanz enthielt. Alle vier Testlabors kamen zu den Schluss, dass das homöopathisch aufbereitete Wasser wirkt, obwohl kein einziges Molekül der Substanz darin nachweisbar war. Doktor Jacques Benveniste sieht sich rehabilitiert und arbeitet bereits an seiner nächsten Vision. Nach seiner Meinung kann Wasser Informationen nicht nur aufnehmen, sondern diese als elektromagnetische Signale weitergeben. Er vergleicht Wasser mit einer leeren Audiocassette, die beliebig bespielbar ist. Nach der Theorie von Dr. Benveniste könnte Wasser eine Fernheilung ermöglichen. Löst man ein Medikament in Wasser, nehmen die Wassermoleküle seine Information durch elektromagnetische Wellen auf und senden Signale aus, die der Wirkung des Medikaments entsprechen. Diese Signale könnte man dann sogar per Internet oder Telefon zur Fernheilung versenden. Spinnerei? Dr. Benveniste versichert, dass er bereits tausende von Experimenten dieser Art mit großem Erfolg durchgeführt hat.

Auch der Physiker Dr. Wolfgang Ludwig beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit biophysikalischen Phänomenen, besonders im medizinischen Bereich. In seinen aktuellen Forschungen, beweist er die Wirkung der Homöopathie. Bei seinen Arbeiten hat er auch die sogenannten Marienwässer untersucht. Dabei wurde deutlich, dass es nicht die gelösten Spurenelemente sind, die bei bestimmten Krankheiten positive Auswirkungen zeigen, da in diesen Wässern ohnehin nur eine geringe Ionenkonzentration vorliegt. Vielmehr hatten die Marienwässer auffällige Ähnlichkeiten mit den bekannten Spektren homöopathischer Präparate. Die medizinische Wirksamkeit der Marienwässer kann also mit der Wirkung eines homöopathischen Komplexes gleichgestellt werden.