Jungbrunnen Wasser

Ein kaltes Gesichtsbad verjüngt die Haut

Im Gesicht wirkt kaltes Wasser besonders gut. Der Grund: Ungefähr die Hälfte der zirka 300 000 Kälterezeptoren des Körpers befinden sich im Gesicht. Durch den Kontakt mit Wasser, das eine Temperatur zwischen 10 und 15 Grad Celsius haben sollte, entsteht schon nach wenigen Millisekunden auf der Haut ein Kälteschock. Folge: Die feinen Blutgefäße ziehen sich zusammen, das Blut wird schnell zurückgedrängt, strömt aber wieder zurück, wodurch eine stark verbesserte Durchblutung entsteht. Die Faltentiefe nimmt ab, die Haut wirkt verjüngt!

 

Kaltwasserduschen gut fürs Herz

Eine Kaltwasserdusche ist im ersten Moment unangenehm, bedeutet aber neben regelmäßiger Bewegung das beste Training für ihr Herz, denn die Kältesensoren der Haut lösen eine Reaktion des Nervensystems aus. Diese setzt sich im ganzen Körper fort: Der Pulsschlag erhöht sich kurzzeitig. Eine natürliche Fitnessübung, die das Herz jung hält. Ideal dreimal pro Woche zirka 20 Sekunden!

 

Sitzbäder reduzieren Stress

Das Stresshormon Cortisol ist unter anderem für das Altern unserer Zellen verantwortlich. Mit Hilfe eines kühlen Sitzbades können wir diesen Alterungsprozess verlangsamen. Dafür müssen wir den Körper mit Hilfe eines kalten Sitzbades (zirka 15 bis 18 Grad Celsius) für eine Minute unter Stress setzen. Dreimal pro Woche angewendet, tritt bereits nach ungefähr vier Monaten eine fühlbare Wirkung ein.

 

Salzbäder halten die Haut jung

Ein Salzbad entschlackt, lindert Entzündungen, strafft und verjüngt die Haut und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt. Für das Solebad 1000 Gramm Kristallsalz in zirka 100 Liter warmen Wasser, das entspricht einer normal gefüllten Badewanne, auflösen. Die Temperatur des Wassers sollte 37 Grad Celsius betragen, die Dauer ungefähr 20 Minuten. Nach dem Solebad die Haut nicht abduschen sondern nur trocken tupfen und anschließend eine halbe Stunde ruhen.

 

Kniegüsse straffen die Gefäße

Kniegüsse beleben den Kreislauf und haben einen verjüngenden Effekt auf unsere Blutgefäße. Führen Sie im Sitzen oder Stehen den kalten Wasserstrahl der Dusche über Ihre Unterschenkel von der Ferse bis zur Kniekehle, vom Fußrücken bis zum Knie. Beide Beine im Wechsel bis es zu einer leichten Hautrötung kommt. Der Kältereiz zieht die Blutgefäße zusammen und trainiert so auch die Muskeln.

 

Heißes Wasser vermehrt die weißen Blutkörperchen

Die weißen Blutkörperchen sind für die Vernichtung schädlicher Eindringlinge wie Viren verantwortlich. Der Körper steigert die Produktion dieser Zellen, indem er, wenn notwendig, Fieber auslöst. Mit Hilfe eines heißen Bades ( zirka 40 Grad Celsius) können Sie kurzzeitig ein künstliches Fieber auslösen und so die Abwehrkräfte stärken.

 

Wechselbäder bauen Entzündungen ab

Legen Sie die Arme für drei Minuten in eine Schüssel mit 38 Grad Celsius warmem Wasser. Anschließend wechseln Sie für 30 Sekunden in 19 Grad kühles Wasser. Dieses Wechselbad wiederholen Sie dreimal und beenden es mit dem kühlen Armbad. Effekt: Das Lymphsystem wird angeregt, Entzündungsstoffe werden schneller aus dem Körper ausgeschwemmt. Diese Anwendung hilft auch bei Erschöpfungszuständen, Dauermüdigkeit, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen.