Kleine Wasser-Kunde

Was uns das Etikett verrät

1  Quellname 

Ort der Quelle 

Verkehrsbezeichnung 

4  Kohlensäuredeklaration 

5  Behandlungsverfahren 

6  Hinweis auf Analyse mit Institut und Datum 

Firmenname 

8  Haltbarkeistdatum 

Abfüllmenge 

10  Charakteristische Bestandteile

 

Welche Trinkwässer gibt es?

Leitungswasser

stammt aus dem Grund- und Oberflächenwasser und muss von den regionalen Wasserwerken aufbereitet werden bevor wir es trinken können. Die Qualität des Leitungswasser ist regional sehr Unterschiedlich. Auskunft über Ihr Leitungswasser erhalten Sie von den örtlichen Wasserwerken. Durch den Druck der Rohre ist die kristalline Struktur des Wassers häufig geschädigt, die Rohre innerhalb des Hauses können einen großen Einfluss auf die Qualität des Wassers haben.

 

Tafelwasser

ist herkömmliches Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt.

 

Mineralwasser

ist natürliches, direkt an der Quelle abgefülltes Wasser. Nur bestimmte Behandlungsverfahren sind gesetzlich erlaubt: Kohlensäureversetzung, Entzug von Eisen und Schwefel, Ozonierung bei stillen Wässern. Der Mineraliengehalt ist in der Regel über ein Gramm pro Liter.

 

Quellwasser

ist natürlichen Ursprungs und muss an der Quelle abgefüllt werden. Es weist einen Mineralgehalt von unter einem Gramm pro Liter auf. Im Handel werden Quellwässer meist als natürliche Mineralwässer deklariert.  Achten Sie beim Kauf von Mineralwässern deshalb auf einen niedrigen Mineralgehalt, am besten unter 0,5 Gramm pro Liter.

 

Heilwasser

wird auch direkt an der Quelle abgefüllt. Beim Heilwasser muss eine therapeutische Wirksamkeit nachgewiesen werden, diese unterliegt dem Arzneimittelgesetz. Das Heilwasser weißt in der Regel einen hohen Mineralgehalt auf. Aus diesem Grunde ist es ratsam, Heilwasser nur kur mäßig über einen begrenzten Zeitraum  zu trinken.

 

Worauf Sie achten sollten

- Kein Zusatz von Kohlensäure

- Geringer Mineralgehalt , am besten unter 0,5 Gramm pro Liter

- pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5

- Nitrate nicht höher als 2 Milligramm