Leide ich unter Magnesiummangel?

Doch woher weiß ich, ob mein Körper täglich genügend Magnesium erhält?
Eine Möglichkeit ist, seinen Magnesiumstatus mit Hilfe eines Bluttests bei seine Arzt feststellen zu lassen. Doch diese Tests sind nicht besonders aussagekräftig.

Sie können aber sehr einfach auf Grund Ihres Lebensstils und durch gewisse Verhaltensweisen feststellen, ob Sie ein Magnesiumdefizit haben.
Folgenden Fragen helfen Ihnen dabei herauszufinden, ob Sie ihrem Körper Magnesium zuführen sollten:

Trinken Sie regelmäßig kohlesäurehaltige Getränke, wie zum Beispiel Cola?

Die meisten dunklen Limonaden enthalten Phosphate, die Magnesium im Verdauungstrakt binden, was bedeutet, dass es dem Körper nicht mehr zur Verfügung steht. Selbst bei einer ausgewogenen Ernährung verhindern kohlesäurehaltige Getränke einen ausreichenden Magnesiumstatus!

Essen Sie regelmäßig Süßigkeiten, Kuchen, Gebäck?

Raffinierter Zucker bewirkt, dass der Körper das vorhandene Magnesium durch die Nieren ausscheidet. Je mehr süße Speisen, egal in welcher Form, Sie zu sich nehmen, desto wahrscheinlicher ist, dass Sie einen Magnesiummangel haben.

Leiden Sie unter Stress?

Stress kann zu einem signifikanten Magnesiummangel führen, wie zahlreiche Studien zeigen. Wenn Sie ihrem Körper genügend Magnesium zuführen, bedeutet dies eine größere mentale Ausgeglichenheit, höhere Leistungsfähigkeit.

Trinken Sie regelmäßig Kaffee, Tee oder andere koffeinhaltige Getränke?

Unser Magnesiumhaushalt wird über die Nieren reguliert. Koffeinhaltige Getränke aber auch Tee bewirken, dass die Nieren mehr Magnesium ausscheidet als sie es auf Grund Ihres körperlichen Status tun würden.

Nehmen Sie ein Herzmittel, Asthmamedikament, Antibabypille oder Östrogen-Präparat ein?

Studien haben gezeigt, dass die regelmäßige Einnahme dieser Medikamente zu einem eklatanten Magnesiummangel führen kann.

Trinken Sie regelmäßig Alkohol?

Auch Alkohol senkt die Verfügbarkeit von Magnesium in unserem Körper und erhöht die Ausscheidung über die Nieren. Studien belegen, dass regelmäßiger Alkoholkonsum die natürlich Magnesiumverfügbarkeit in unserem Körper um 30 Prozent reduziert und nebenbei auch noch für einen signifikanten Vitamin-D-Mangel verantwortlich ist.

Leiden Sie unter Angstzuständen, Schlafstörungen oder Hyperaktivität?

Diese neurologischen Symptome können ihre Ursache in einem Magnesiummangel haben. Da Magnesium auch für die Regulierung des Elektrolyte-Haushaltes zuständig ist, kann ein niedriger Magnesiumspiegel für eine Persönlichkeitsveränderung bis hin zu einer Depression verantwortlich sein.

Leiden Sie unter Muskelkrämpfen, Fibromyalgie, Gesichts- oder Augenzuckungen?

Diese neuromuskulären Symptome sind die klassischen Anzeichen für einen Magnesiummangel. Ohne Magnesium würde keine Muskelkontraktion stattfinden.

Fazit

Wenn Sie auf einige der oben angeführten Fragen mit “ja” geantwortet haben, oder wenn Sie über 55 Jahre alt sind, sollten Sie Ihrem Körper täglich ausreichend Magnesium zu führen. Am besten tun Sie dies in Form eines Magnesium-Sprays oder eines  Magnesium-Bades, da der Körper das Magnesium am besten über die Haut aufnehmen kann. Weitere Informationen zum Thema Magnesium-Mangel finden Sie hier.