Magnesium - Das Salz der inneren Ruhe

Magnesium und Stress
Unter Stress schüttet unser Körper bestimmte Botenstoffe aus, die den Organismus auf große Belastungen vorbereiten und alle Energiereserven mobilisieren. Stresshormone wie Cortisol oder Adrenalin versetzen den Körper in höchste Alarmbereitschaft. Was über Jahrtausende sinnvoll war, um die volle Kraft für einen Angriff oder eine Flucht aufzubringen, verkehrt sich heute ins Gegenteil: Denn Kampf oder Flucht bleiben aus, der Cortisolspiegel bleibt hoch und bewirkt neben der anhaltenden Anspannung zusätzlich eine vermehrte Ausscheidung von Magnesium über die Nieren.


Hoher Magnesiumverbrauch durch Stress
Durch Stress steigt der Bedarf an Magnesium durch einen erhöhten Verbrauch des Minerals in den Zellen, zusätzlich setzt eine Ausscheidung über die Nieren ein. In besonderen Belastungssituationen, zum Beispiel bei starkem beruflichem Druck, Schlafmangel, familiären Problemen, kann es zu einer vermehrten Magnesium-Ausscheidung kommen – also ausgerechnet dann, wenn der Körper das „Anti-Stress-Mineral“ besonders dringend braucht.
Menschen, die über längere Zeit unter Magnesiummangel leiden, sind anfälliger für viele Krankheiten. Dazu gehören unter anderem Tinnitus, Migräne, Muskelverspannungen und vieles mehr. Studien belegen, dass ein Magnesium-Mangel zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und Herzrhythmusstörungen führen kann.


Mit Magnesium gegen Stress
Wer unter Stress leidet, sollte grundsätzlich auf eine ausgewogene und magnesiumreiche Ernährung achten. Bananen, Vollkornprodukte, Brokkoli – es gibt viele gute Magnesiumlieferanten. Bedingt durch unser Essverhalten und auf Grund der industriell stark verarbeiteten Lebensmittel und unserer ausgelaugten Böden ist es uns heute aber nicht mehr möglich, genügend Magnesium über die Nahrung aufzunehmen. Um dennoch den täglichen Magnesiumbedarf von 400 mg zu decken und somit gegen den täglich Stress gewappnet zu sein, empfiehlt es sich, eine ergänzende Zufuhr von Magnesium vorzunehmen, besonders auch vor dem Hintergrund, dass der Körper Magnesium nicht selber erzeugen kann.