Wie erkenne ich einen Magnesiummangel?

Besonders Diabetiker sollten unbedingt ein besonderes Augenmerk auf ihre Versorgung mit Magnesium richten. Auf einer wissenschaftlichen Tagung in Frankfurt am Main wies die “Gesellschaft für Biofaktoren e.V”. darauf hin, dass ein Magnesiummangel nicht nur Diabetes fördert, sondern auch für die gefürchteten Folgeschäden der Stoffwechselstörung an Herz und Blutgefäßen verantwortlich ist. Aktuellen Studien zufolge scheinen entzündliche Prozesse in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu spielen.

Wie mexikanische Wissenschaftler nachwiesen, steigt bei erniedrigten Magnesium-Konzentrationen im Blutserum das so genannte C-reaktive Protein (CRP) an, ein Eiweißkörper, welcher bei entzündlichen Vorgängen vermehrt ins Blut abgegeben wird. Erhöhte CRP-Werte gelten als Risikofaktor für die Entstehung von Gefäßkomplikationen wie Thrombosen und Herzinfarkte. Je schlechter die Stoffwechseleinstellung, umso höher sind die CRP-Werte. Weitere Studien zeigten, dass durch Magnesiumgaben die Wirksamkeit des Insulins verbessert werden kann.

Faktoren für Magnesiummangel

Folgende Faktoren können zu einem Magnesiummangel führen:

  • Ein ungesundes Verdauungssystem, das die Fähigkeit Ihres Körpers beeinträchtigt, Magnesium zu absorbieren (Morbus Crohn, usw.).
  • Ungesunde Nieren, die zu einem übermäßigen Verlust von Magnesium im Urin beitragen
  • Diabetes, besonders wenn er schlecht eingestellt ist, was die Ausscheidung von Magnesium im Urin erhöht
  • Alkoholismus – bis zu 60 Prozent der Alkoholiker haben einen niedrigen Magnesium-Blutspiegel
  • Alter – ältere Erwachsene sind eher mangelhaft mit Magnesium versorgt, da die Magnesium-Absorption mit dem Alter abnimmt
  • Bestimmte Medikamente – wie Diuretika, Antibiotika und Medikamente zur Behandlung von Krebs können alle im Ergebnis zu einem Magnesiummangel führen

Wenn eine dieser Bedingungen auf Sie zutrifft, lassen Sie Ihren Magnesium-Spiegel überprüfen, um sicherzustellen, dass dieser nicht man

Magnesiumaufnahme durch die Nahrung

Grünes Blattgemüse wie Spinat und Mangold sind ausgezeichnete Quellen für Magnesium, ebenso wie Bohnen, Nüsse, Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam. Auch Avocados sind gut für die Magnesiumversorgung.

Neueste Ernährungsumfragen deuten darauf hin, dass viele Menschen nicht die empfohlene tägliche Menge von 300 bis 400 mg Magnesium über die Nahrung aufnehmen. Um sicherzustellen, dass Sie genug Magnesium zu sich nehmen, müssen Sie auf eine abwechslungsreiche Vollwert-Ernährung achten, oder sich einen Ernährungsplan erstellen lassen, der auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.  Außerdem sollten Sie sich mit Hilfe von z.B. Magnesium Oil die notwendige tägliche Dosis zu führen.