Wie erkenne ich ein gutes Wasser?
Wenn wir Wasser in einem Lokal bestellen oder in einem Getränkemarkt kaufen, so verlangen wir in der Regel Mineralwasser. Allenfalls wählen wir noch zwischen „stillem“ und „kohlensäurehaltigem“ Wasser.
Wasser ist nicht gleich Wasser
Genau genommen unterscheidet man jedoch vier Arten von Wässern: Tafelwasser, Quellwasser, Mineralwasser und Heilwasser. Tafelwasser hat nichts mit Natur zu tun, sondern ist behandeltes stilles oder kohlesäureangereichertes Leitungswasser. Nur Quell-, Mineral- und Heilwasser sind natürlichen Ursprungs und werden direkt an der Quelle abgefüllt.
Tafelwasser
Es kann an jedem beliebigen Ort hergestellt und abgefüllt werden und enthält auf dem Etikett weder Hinweise auf die geographische Herkunft noch Angaben über seine chemische Zusammensetzung. Es können Mineralien für den besseren Geschmack hinzugefügt oder Stoffe herausgefiltert werden.
Mineralwasser
Natürliches Mineralwasser hat seinen Ursprung in einem unterirdischen Wasservorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. In der Mineral- und Tafelwasserverordnung ist genau festgelegt, welche Behandlungsverfahren des Wassers erlaubt sind. Hierzu zählt der Entzug von Eisen und Schwefel und der Entzug oder Zusatz von Kohlensäure.
Heilwasser
Heilwasser stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen Wasservorkommen und muss ebenfalls direkt an der Quelle abgefüllt werden. Heilwässer müssen eine nachgewiesene therapeutische Wirksamkeit bei bestimmten Krankheitsbildern haben und unterliegen deshalb nicht der Lebensmittelverordnung, sondern dem Arzneimittelgesetz. Heilwässer weisen in der Regel einen hohen Mineralgehalt auf und sind deshalb kein Ersatz für Trinkwasser. Heilwässer sollten nur kurmäßig über einen begrenzten Zeitraum getrunken werden.
Quellwasser
Quellwasser ist natürlichen Ursprungs und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Im Gegensatz zu Mineralwasser braucht es jedoch keine amtliche Anerkennung. Auch verlangt das Gesetz von Quellwasser keine ursprüngliche Reinheit, es muss jedoch mindestens den Kriterien von Trinkwasser entsprechen.
Behandlungsverfahren
Wasser wird aus ästhetischen, geschmacklichen und Gründen der Haltbarkeit bestimmten Behandlungsverfahren unterzogen.
„Enteisent“, „entschwefelt“
Während UV-Bestrahlung und Pasteurisierung als Behandlungsverfahren für Wasser verboten sind, ist der Einsatz von Ozon erlaubt. Ozon wird zum Ausfällen von Eisen eingesetzt, aber auch zur Haltbarmachung des Wassers, denn Ozon wirkt u.a. desinfizierend. Gleichzeitig wird durch die Ozonbehandlung aber die Struktur des Wassers, seine Lebendigkeit, zerstört. Zurück bleibt ein „totes“ Wasser, das seinen ursprünglichen Informationsgehalt verloren hat. Leider ist die Zufuhr von Ozon auf dem Etikett nicht deklarationspflichtig. Somit können Sie als Verbraucher auch nicht erkennen, ob es sich um ein ozoniertes Wasser handelt oder nicht. Eine schonende Möglichkeit, Wasser zu enteisen, ist die Belüftung. Hierbei wird Luft über einen Mikrofilter in das Wasser geleitet. Das oxidierte Eisen wird dann über einen Quarzsandfilter ausgesondert. Auch Schwefelverbindungen werden mit Hilfe des Belüftungsverfahrens aus dem Wasser entfernt.
„Natürliches kohlensäurehaltiges Mineralwasser“
Das Wasser wird mit seinem natürlichen, ursprünglichen Gehalt an Quellkohlensäure abgefüllt.
„Natürliches Mineralwasser mit eigener Quellkohlensäure versetzt“
Dem Wasser wird Kohlensäure entzogen und später aus dem gleichen Quellvorkommen wieder Kohlensäure zugesetzt. In der Regel hat das Wasser nach der Abfüllung einen höheren Kohlensäuregehalt als am Quellaustritt.
„Natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt“
Das Wasser wird mit künstlicher Kohlensäure versetzt.
„Stilles Mineralwasser“
Ein Mineralwasser wird als „still“ bezeichnet, wenn es weniger als 5,5 Gramm Kohlensäure pro Liter enthält. Leider werden viele „stille Wässer“ aus Gründen der Haltbarkeit einer Ozonbehandlung unterzogen. Als Verbraucher können Sie dies am Etikett jedoch nicht erkennen.
Kriterien für die Qualitätsbestimmung
Wer die Wahl hat, hat die Qual! Der heutige Konsument steht einem unüberschaubaren Angebot von Wässern gegenüber. Welches Wasser ist gesund? Auf was muss ich beim Wasserkauf achten? Welche Kriterien müssen für die Qualitätsbeurteilung eines Wassers herangezogen werden? Welche Anforderungen muss ein gutes Wasser erfüllen?
Hier finden Sie einige Kriterien, die für die Qualitätsbestimmung des Wassers hilfreich sind.
Reifegrad des Wassers
Ein Wasser ist dann reif, wenn es durch seine levitanten Kräfte mit eigenem Druck zutage tritt. Man spricht dann von einer artesischen Quelle. In diesem Zusammenhang ist die Struktur des Wassers von großer Bedeutung. Bis vor kurzem glaubte man, dass die Wasserstoffbrückenbindungen (Cluster-Bildung) des Wassers ständig zerfallen und sich immer wieder neu bilden. Dies trifft auch für einen Teil des Wassers zu, der als „Wasser I“ bezeichnet wird. Es gibt jedoch einen zweiten Anteil, „Wasser II“ genannt, der eine kristalline Struktur aufweist. Im „Wasser II“ ist die Cluster-Bildung etwa zwanzigmal fester gebunden, als im „Wasser I“. Der Reifegrad eines Wassers ist umso höher, je größer der Anteil an „Wasser II“ ist.
Reinheit
Hochwertige Wässer zeichnen sich durch einen großen Anteil an „Wasser II“ aus, die durch ihre kristalline Struktur Keime isolieren und so ihr Wachstum verhindern. Die Haltbarkeit dieser Wässer ist dann unbegrenzt. Eine Ozonierung oder Kohlensäurebehandlung zur Haltbarmachung ist deshalb bei diesen Wässern nicht nötig. Umgekehrt lassen keimfreie Wässer deshalb auch den Rückschluss auf einen hohen Anteil kristalliner Strukturen (Wasser-II-Anteil) zu und damit auf ihre Reife.
Schadstoffbelastung
Von besonderer Bedeutung bei der Schadstoffbestimmung sind der Nitrat- beziehungsweise der Nitritgehalt. Nitrate können sich im Körper in Nitrosamine verwandeln die als potenzielle Krebserreger gelten. Nitratwerte deuten fast immer auf eine Verunreinigung durch Oberflächenwasser, vor allem durch die Landwirtschaft, hin. Der Nitratwert sollte nicht höher als maximal zwei Milligramm pro Liter sein. Auch Schwermetalle wie Arsen, Cadmium, Quecksilber, Blei usw. haben in einem guten Wasser nichts zu suchen.
Nitrate können folgender Herkunft sein:
- organisch ½ tierische Exkremente
- anorganisch ½ saurer Regen bei industriellen Ansiedlungen ½ stickstoffhaltige Düngemittel der Landwirtschaft
Mineralgehalt
Viele Menschen glauben immer noch, sie könnten ihren Mineralhaushalt mit Hilfe eines Mineralwassers in Ordnung bringen. Die Mineralien im Wasser liegen jedoch häufig in einer Form vor, wie sie unsere Zellen nicht aufnehmen können. Erst wenn Mineralien von Pflanzen verstoffwechselt und in eine organische Struktur umgewandelt werden, sind sie für unseren menschlichen Körper verwertbar. Andererseits kann ein Wasser umso mehr Giftstoffe im Körper binden und ausscheiden je weniger Mineralien das Wasser enthält. Die Mineralien im Mineralwasser sind also von dieser Sichtweise aus eher schädlich als gut, weil sie die Ausscheidung von Schlackenstoffen beeinträchtigen. Empfehlenswert sind Wässer mit einem niedrigen Mineralgehalt unter einem Gramm pro Liter, die so genannten Akratopegen.
Bioelektronische Energiewerte

Mit der Bioelektronik-Methode, die auf den französischen Wasserforscher Professor Louis-Claude Vincent zurückzuführen ist, werden pH-Wert, Redoxpotenzial und elektrischer Widerstand des Wassers bestimmt. Der pH-Wert gibt das Säure-Basen-Verhältnis an. Die Skala reicht von 1 bis 14 : 1 = sehr sauer, 7= neutral, 14 = sehr basisch. pH-Werte des Wassers zwischen 6,5 und 7,5 sind optimal. Das Redoxpotenzial gibt den Grad der Oxydation abhängig von der Menge der Elektronen an. Werte von 26 und darunter sind optimal. Der Widerstand gibt den Grad der Mineralisation des Wassers an. Je höher der Widerstand, desto geringer die Mineralisation. Werte ab 6.000 Ohm sind als sehr gut zu bezeichnen.
Bioenergetischer Informationsgehalt
Mit Hilfe bioenergetischer Messmethoden kann die Wirkung von Wasser auf den Organismus dargestellt werden. Paul Schmidt, der Autor des Buches „Steuerplan des menschlichen Körpers“, teilt den gesamten Körper und alle Organe in Schwingungsfrequenzen ein, die messbar sind. Besitzt das Wasser positive Frequenzen und treten diese mit den entsprechenden Körperfrequenzen in Resonanz, so stellt sich eine unterstützende, regenerierende oder heilende Wirkung ein. Dies ist auch die Erklärung für die Wirkung der „heiligen“ Wässer.
Abfüllmodalitäten
Von besonderem Wert sind Wässer, die frei fließend, ohne Druck abgefüllt wurden. Bei diesem schonenden Abfüllvorgang bleibt die Clusterstruktur des Wassers erhalten. Sinn macht dies nur bei hochwertigen „reifen“ Wässern mit dementsprechendem Informationsgehalt.
Behältnis
Wasser ist in der Lage, alle Schwingungen aus seiner Umgebung aufzunehmen und vor allem aus seinem Behältnis. Aus den Plastikflaschen lösen sich Weichmacher heraus, die die Qualität eines ursprünglich guten Wassers nachhaltig verschlechtern können. Das schädliche Schwingungsmuster des Plastiks ist bereits nach zehn Minuten biophysikalisch nachweisbar. Aus diesem Grunde werden hier Wässer in Glasflaschen empfohlen.
Behandlungsverfahren
Ozonierte Wässer werden nicht empfohlen.


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