Nahrungsergänzungen

Warum die Gabe von Nahrungsergänzungen sinnvoll sein kann

In den letzten 60 Jahren hat sich unsere Ernährungsweise grundlegend verändert. Es ist der größte Wandel, hinsichtlich Ernährung, der je in der Menschheitsgeschichte vollzogen wurde. Schätzungsweise 80 bis 90 Prozent aller Erkrankungen sind heutzutage auf die mangelhafte Ernährung zurückzuführen. Ob Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs oder Gelenkerkrankungen, bei allen diesen so genannten Zivilisationserkrankungen wird eine schlechte Ernährung ursächlich dafür verantwortlich gemacht. Während die Menschen auf der einen Seite einem Überangebot an Kalorien gegenüberstehen und immer dicker werden, leiden Sie auf der anderen Seite unter einer Vitalstoff-Mangelversorgung.

Selbst Gesundheitsbewusste, die sehr auf ihre Ernährung achten, bekommen häufig nicht mehr genügend Vitalstoffe über die Nahrung. Der britische Wissenschaftler David Thomas aus Sussex hat bereits 2001 festgestellt, das der Mineralstoffgehalt in Obst und Gemüse in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat. Dazu verglich er aktuelle Daten mit den Inhaltsangaben der frühen Vierziger Jahre. Er kam zu dem Ergebnis, dass der Anteil dieser lebenswichtigen Mineralien in Gemüse und Obst um über 50 Prozent zurückging. So verlor zum Beispiel Brokkoli während der letzten sechs Jahrzehnte über 75 Prozent seines Kalziumgehalts. Genau so hoch fiel der Magnesiumverlust bei Karotten in diesem Zeitraum aus.

Der Grund liegt in den ausgelaugten Böden. Monokulturen und die Verwendung von Dünge- und Schädlingsbekämpfungsmitteln haben verhindert, dass sich der Boden natürlich regenerieren kann. Viele Wissenschaftler weisen seit langem darauf hin, dass die Böden immer mehr auslaugen und diese Tatsache dafür verantwortlich sei, dass die Pflanzen immer weniger Mineralstoffe enthielten.

Aus diesen Gründen kann es sinnvoll sein, ausgewählte Nahrungsergänzungen dem Körper zuzuführen.