Aufnahme von Magnesium „Oil“ über die Haut

Die menschliche Haut ist für bestimmte Stoffe, wie Mineralien oder Hormone durchlässig. So werden zum Beispiel Mineralien mit dem Schweiß über die Haarfollikel und Schweißdrüsen ausgeschieden. So, wie Substanzen über die Haut ausgeschieden werden, können sie auch aufgenommen werden. Stoffe, die auf die Hautoberfläche aufgetragen werden, können durch die Haut dringen und nicht nur lokal wirken, sondern in den Blutkreislauf gelangen und eine systemische Wirkung entfalten.

Transdermale Transportwege von Substanzen

Für die transdermale Resorption von Substanzen werden drei Transportwege diskutiert. Die Volumendiffusion, die Shunt Diffusion und die intrazelluläre Diffusion:

Die Volumendiffusion kommt bei fettlöslichen Substanzen vor, die vornehmlich durch die lipidreiche Membran eindringen.

Bei der Shunt Diffusion wird der Weg über die Haarfollikel und Schweißdrüsen genommen. Da sich die Hornschicht nur oberflächlich erstreckt, wird davon ausgegangen, dass, sobald die Substanz diese Barriere genommen hat, es anschließend keine wesentliche Behinderung bezüglich des Transportes durch die Haut mehr gibt.

Die dritte Möglichkeit besteht in der intrazellulären Diffusion mittels Elektrolytverschiebung.

Ausschlaggebend für alle diese Mechanismen ist die Ausbildung von „Poren“ in der Hornschicht, um die transdermale Resorption von Molekülen zu ermöglichen.

Die transdermale Resorption von Magnesiummolekülen erfolgt höchstwahrscheinlich über die intrazelluläre Diffusion. Es wurde herausgefunden, dass das Vorhandensein von Proteinen auf der Zellmembran für den intrazellulären Transport verantwortlich ist. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Proteingruppe, die eine erhöhte Affinität aufweist, Magnesium-Ionen zu binden und nach Erreichen eines stabilen Gleichgewichts weiterzugeben.

Vorteile transdermaler Applikation

Der Vorteil dieser Darreichungsformergeben sich hauptsächlich aus der Umgehung des Verdauungstrakts. Mit der transdermalen Applikation kann genauer dosiert und gleichzeitig die Dosis verringert werden. Ein weiterer Vorteil: Nebenwirkungen reduzieren sich oder treten erst gar nicht auf.

Beispiele transdermaler Applikation

Die transdermale Applikation wird in der Medizin schon lange praktiziert. Beispiele sind Hormonpflaster, Nikotinpflaster oder Schmerzmittelpflaster. Seit einiger Zeit ist die Methode auch bei Sportlern verbreitet, die z.B. mit Hormonpflastern eine neue Dopingform praktizieren. Eine Revolution auf dem Magnesiummarkt ist die transdermale Anwendung von Magnesium „Oil“, das lediglich auf die Haut gesprüht wird und nicht mehr eingenommen werden muss.

Wie erkenne ich einen Magnesiummangel?

Erste Hinweise auf Magnesiummangel können neben Waden- und Fußkrämpfen plötzliche Leistungsschwächen und Konzentrationsschwierigkeiten sein. Man ist nicht mehr so belastbar, fühlt sich schneller müde und schlapp. Auch Verspannungen in Schultern und Nacken deuten oft auf einen Mangel des Mineralstoffes hin.

Besonders Diabetiker sollten unbedingt ein besonderes Augenmerk auf ihre Versorgung mit Magnesium richten. Auf einer wissenschaftlichen Tagung in Frankfurt am Main wies die “Gesellschaft für Biofaktoren e.V”. darauf hin, dass ein Magnesiummangel nicht nur Diabetes fördert, sondern auch für die gefürchteten Folgeschäden der Stoffwechselstörung an Herz und Blutgefäßen verantwortlich ist. Aktuellen Studien zufolge scheinen entzündliche Prozesse in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu spielen.

Wie mexikanische Wissenschaftler nachwiesen, steigt bei erniedrigten Magnesium-Konzentrationen im Blutserum das so genannte C-reaktive Protein (CRP) an, ein Eiweißkörper, welcher bei entzündlichen Vorgängen vermehrt ins Blut abgegeben wird. Erhöhte CRP-Werte gelten als Risikofaktor für die Entstehung von Gefäßkomplikationen wie Thrombosen und Herzinfarkte. Je schlechter die Stoffwechseleinstellung, umso höher sind die CRP-Werte. Weitere Studien zeigten, dass durch Magnesiumgaben die Wirksamkeit des Insulins verbessert werden kann.

Faktoren für Magnesiummangel

Folgende Faktoren können zu einem Magnesiummangel führen:

  • Ein ungesundes Verdauungssystem, das die Fähigkeit Ihres Körpers beeinträchtigt, Magnesium zu absorbieren (Morbus Crohn, usw.).
  • Ungesunde Nieren, die zu einem übermäßigen Verlust von Magnesium im Urin beitragen
  • Diabetes, besonders wenn er schlecht eingestellt ist, was die Ausscheidung von Magnesium im Urin erhöht
  • Alkoholismus – bis zu 60 Prozent der Alkoholiker haben einen niedrigen Magnesium-Blutspiegel
  • Alter – ältere Erwachsene sind eher mangelhaft mit Magnesium versorgt, da die Magnesium-Absorption mit dem Alter abnimmt
  • Bestimmte Medikamente – wie Diuretika, Antibiotika und Medikamente zur Behandlung von Krebs können alle im Ergebnis zu einem Magnesiummangel führen

Wenn eine dieser Bedingungen auf Sie zutrifft, lassen Sie Ihren Magnesium-Spiegel überprüfen, um sicherzustellen, dass dieser nicht man

Magnesiumaufnahme durch die Nahrung

Grünes Blattgemüse wie Spinat und Mangold sind ausgezeichnete Quellen für Magnesium, ebenso wie Bohnen, Nüsse, Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam. Auch Avocados sind gut für die Magnesiumversorgung.

Neueste Ernährungsumfragen deuten darauf hin, dass viele Menschen nicht die empfohlene tägliche Menge von 300 bis 400 mg Magnesium über die Nahrung aufnehmen. Um sicherzustellen, dass Sie genug Magnesium zu sich nehmen, müssen Sie auf eine abwechslungsreiche Vollwert-Ernährung achten, oder sich einen Ernährungsplan erstellen lassen, der auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.  Außerdem sollten Sie sich mit Hilfe von z.B. Magnesium Oil die notwendige tägliche Dosis zu führen.

 

Magnesium, das Allzweck-Mineral

Für mehr als 300 verschiedene Stoffwechselvorgänge benötigt unser Körper Magnesium. Meist sind dies Prozesse, die entweder Energie bereitstellen oder Energie verbrauchen wie die Funktion der Muskulatur, der Aufbau der Knochenstruktur oder das Funktionieren des Elektrolythaushaltes. Aber auch das menschliche Nervensystem braucht Magnesium. Ein funktionierender Magnesium-Haushalt ist daher eine wichtige Voraussetzung für unsere körperliche Leistungsfähigkeit aber auch für unser psychisches Wohlbefinden.

Magnesium zählt zu den essentiellen Mineralstoffen, das heißt, der Körper kann Magnesium nicht selbst herstellen und kann nur maximal 20 bis 25 Gramm speichern. Mehr als die Hälfte davon befindet sich in den Knochen, der Rest in der Muskulatur und den Geweben. Lediglich 1% des Körpermagnesiums ist im Blut und den roten Blutkörperchen zu finden. Da der tägliche Magnesiumbedarf bei 300 bis 400 mg liegt, muss dem Körper täglich Magnesium zugeführt werden. Früher geschah dies über die Nahrungsaufnahme. Durch unsere ungesunde Lebensführung – zu viel süße und zu viel zu fette Speisen, Junkfood, Alkohol – aber auch durch die industriell stark verarbeiteten Lebensmittel und die ausgelaugten Böden führen wir unserem Körper zu wenig Magnesium auf “natürliche Weise” zu.

Wir selbst spüren die große Bedeutung von Magnesium für den menschlichen Organismus nur, wenn Magnesium fehlt – dann sendet der Körper unangenehme und schmerzhafte Warnsignale, zum Beispiel in Form von Wadenkrämpfen, Verspannungen oder Kopfschmerzen, Depressionen, Herz-Kreislaufproblemen.

Um einen Magnesiummangel rechtzeitig zu erkennen, ist es deshalb wichtig, auf typische Anzeichen zu achten und am besten täglich Magnesium dem Körper zuzuführen. Hier empfiehlt es sich das Magnesium in Form vom Magnesium Oil auf die Haut aufzusprühen, damit es transdermal, also über die Haut in die Zellen gelangen kann. Bei einer oralen Magnesiumzufuhr in Form von Tabletten oder Pulver scheidet der Körper einen Großteil über Niere und Darm unverarbeitet wieder aus, es kommt häufig zu Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden.

Magnesium…

…wirkt hochdosiert gegen Migräne!

Eine Studie hat bewiesen, dass die täglich Zufuhr von 600 mg Magnesium die Häufigkeit von Migräneattacken signifikant verringert, die Schmerzintensität verringert und die Durchblutung des Gehirns verbessert.

 …schützt vor Zellalterung!

US-Forscher der renommierten Berkeley-Universität fanden heraus, das Magnesium die Hautzellen vor frühzeitiger Alterung schützt.

…kann Burn-out verhindern!

Da Stress die Magnesiumausschüttung über die Nieren aktiviert, reagiert der Körper mit der vermehrten Ausschüttung von Stresshormonen was letztendlich zu einem Burn-out führen kann.

 …löst Krämpfe und Verspannungen!

Akute Muskelkrämpfe und Verspannungen lösen sich umgehend durch das Aufsprühen von Magnesium Oil.

 …lindert Atembeschwerden!

Die tägliche Zufuhr von Magnesium steigert die Empfindlichkeit der Bronchien und verbessert die Lungenfunktion.

 …senkt den Bluthochdruck!

Magnesium gilt als Top-Prophylaxe gegen Bluthochdruck. Experten haben festgestellt, dass die regelmäßige Zufuhr von Magnesium nach wenigen Wochen einen leicht erhöhten Blutdruck normalisieren kann.

Leide ich unter Magnesiummangel?

Wussten Sie, dass der menschliche Körper täglich 300 bis 400mg Magnesium benötigt , um Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten? Magnesium muss dem Körper zugeführt werden, da er es nicht speichern kann. Wie kein anderes Mineral macht es uns widerstandsfähig gegen Stress, beruhigt unser Nervensystem und verleiht uns Energie, Ausdauer und Kraft.

Doch woher weiß ich, ob mein Körper täglich genügend Magnesium erhält?
Eine Möglichkeit ist, seinen Magnesiumstatus mit Hilfe eines Bluttests bei seine Arzt feststellen zu lassen. Doch diese Tests sind nicht besonders aussagekräftig.

Sie können aber sehr einfach auf Grund Ihres Lebensstils und durch gewisse Verhaltensweisen feststellen, ob Sie ein Magnesiumdefizit haben.
Folgenden Fragen helfen Ihnen dabei herauszufinden, ob Sie ihrem Körper Magnesium zuführen sollten:

Trinken Sie regelmäßig kohlesäurehaltige Getränke, wie zum Beispiel Cola?

Die meisten dunklen Limonaden enthalten Phosphate, die Magnesium im Verdauungstrakt binden, was bedeutet, dass es dem Körper nicht mehr zur Verfügung steht. Selbst bei einer ausgewogenen Ernährung verhindern kohlesäurehaltige Getränke einen ausreichenden Magnesiumstatus!

Essen Sie regelmäßig Süßigkeiten, Kuchen, Gebäck?

Raffinierter Zucker bewirkt, dass der Körper das vorhandene Magnesium durch die Nieren ausscheidet. Je mehr süße Speisen, egal in welcher Form, Sie zu sich nehmen, desto wahrscheinlicher ist, dass Sie einen Magnesiummangel haben.

Leiden Sie unter Stress?

Stress kann zu einem signifikanten Magnesiummangel führen, wie zahlreiche Studien zeigen. Wenn Sie ihrem Körper genügend Magnesium zuführen, bedeutet dies eine größere mentale Ausgeglichenheit, höhere Leistungsfähigkeit.

Trinken Sie regelmäßig Kaffee, Tee oder andere koffeinhaltige Getränke?

Unser Magnesiumhaushalt wird über die Nieren reguliert. Koffeinhaltige Getränke aber auch Tee bewirken, dass die Nieren mehr Magnesium ausscheidet als sie es auf Grund Ihres körperlichen Status tun würden.

Nehmen Sie ein Herzmittel, Asthmamedikament, Antibabypille oder Östrogen-Präparat ein?

Studien haben gezeigt, dass die regelmäßige Einnahme dieser Medikamente zu einem eklatanten Magnesiummangel führen kann.

Trinken Sie regelmäßig Alkohol?

Auch Alkohol senkt die Verfügbarkeit von Magnesium in unserem Körper und erhöht die Ausscheidung über die Nieren. Studien belegen, dass regelmäßiger Alkoholkonsum die natürlich Magnesiumverfügbarkeit in unserem Körper um 30 Prozent reduziert und nebenbei auch noch für einen signifikanten Vitamin-D-Mangel verantwortlich ist.

Leiden Sie unter Angstzuständen, Schlafstörungen oder Hyperaktivität?

Diese neurologischen Symptome können ihre Ursache in einem Magnesiummangel haben. Da Magnesium auch für die Regulierung des Elektrolyte-Haushaltes zuständig ist, kann ein niedriger Magnesiumspiegel für eine Persönlichkeitsveränderung bis hin zu einer Depression verantwortlich sein.

Leiden Sie unter Muskelkrämpfen, Fibromyalgie, Gesichts- oder Augenzuckungen?

Diese neuromuskulären Symptome sind die klassischen Anzeichen für einen Magnesiummangel. Ohne Magnesium würde keine Muskelkontraktion stattfinden.

Fazit

Wenn Sie auf einige der oben angeführten Fragen mit “ja” geantwortet haben, oder wenn Sie über 55 Jahre alt sind, sollten Sie Ihrem Körper täglich ausreichend Magnesium zu führen. Am besten tun Sie dies in Form eines Magnesium-Sprays oder eines  Magnesium-Bades, da der Körper das Magnesium am besten über die Haut aufnehmen kann. Weitere Informationen zum Thema Magnesium-Mangel finden Sie hier.

Magnesium senkt das Schlaganfall-Risiko

Nach neuesten Schätzungen ereignen sich in Deutschland jährlich über 250.000 Schlaganfälle. Die Erkrankung ist hierzulande die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für mittlere bis schwere Behinderungen.

Welchen Einfluss hat die regelmäßige Zufuhr von Magnesium auf die Verminderung des Schlaganfall-Risikos? Dieser Frage gingen Wissenschaftler des Karolinska Institutes in Stockholm in einer aktuellen Meta-Analyse auf den Grund, die in der renommierten Fachzeitschrift “American Journal of Clinical Nutrition” jetzt veröffentlicht wurde.

Meta-Analyse bedeutet, dass bereits bestehende Studien analysiert und verglichen werden, um so bei der Fülle der Veröffentlichungen und Forschungsergebnissen zu einer einheitlich Aussage zu kommen. Hierzu analysierten die Schwedischen Wissenschaftler sieben Studien der letzten 46 Jahre mit 6477 Fällen von Schlaganfällen und über 200.000 Teilnehmern und stellten einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen der Magnesium-Aufnahme und dem Schlaganfall-Risiko fest. Das Ergebnis: Eine regelmäßige Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium senkt das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden deutlich.

Die Analyse der Daten zeigte, das eine 100 Milligramm höhere tägliche Magnesium-Zufuhr das Schlaganfall-Risiko bereits um acht Prozent vermindert. Besonders der ischämische Schlaganfall, der durch eine verminderte Durchblutung des Gehirns verursacht wird, tritt bei einer regelmäßigen Magnesium-Zufuhr signifikant seltener auf.

Die Schwedischen Wissenschaftler raten zu einer ausgewogenen Ernährung mit vor allem magnesiumreichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen. Industriell verarbeitete Lebensmittel wie Weißmehlprodukte, zu süße oder zu fette Speisen oder das stark verbreitete Junkfood enthalten nicht mehr genügend Magnesium, um den täglich notwendigen Bedarf von 400 Milligramm über die Nahrung aufzunehmen. Zudem entziehen Alkohol aber auch Sport, durch erhöhte Muskelakitvität und vermehrtes Schwitzen dem Körper Magnesium.

Um den Magnesium-Mangel auszugleichen und daher auch dem Schlaganfall-Risiko entgegen zu wirken, empfiehlt sich eine tägliche Magnesium-Zufuhr über die Haut, da der Körper das Magnesium in Form eines Sprays sehr viel besser aufnehmen und verarbeiten kann als in Tablettenform über den Magen.

Zusätzlich sollten alle weiteren Möglichkeiten genutzt werden, das Risiko eines Schlaganfalles zu reduzieren: viel Bewegung, Verzicht auf das Rauchen und die regelmäßige Kontrolle des Blutdruckes und der Blutzuckerwerte.

 

Magnesium hilft bei Migräne

Rund acht Millionen Deutsche kennen diesen Schmerz: es pulsiert, bohrt, pocht und drückt im Kopf. Sie leiden unter Migräne. Eine neue Studie bestätigt: Magnesium kann helfen.

Migränepatienten können bei akuten Migräneanfällen oftmals nur schwer ihren Alltag bewältigen. Vielen ist es dann nicht möglich zu arbeiten, sich um die Familie zu kümmern oder an Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Körperliche Belastungen verstärken die Beschwerden zusätzlich. Viele Betroffene quält zusätzlich Übelkeit und sie sind für die Dauer des Anfalls extrem licht- und geräuschempfindlich.

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) leiden vor allem Frauen unter Migräne. Sie sind dreimal häufiger betroffen als Männer und die Anfälle treten öfter auf. Doch je höher die Anzahl der Migräneattacken, desto schwieriger gestaltet sich die Therapie. Für Frauen mit vielen Schmerztagen pro Monat reicht oftmals eine rein akute Schmerzbehandlung nicht aus.

Hier belegt die Studie, dass durch die Einnahme von 300 Milligramm Magnesium jeweils morgens und abends, sich die Zahl der Migräneattacken und die Schmerzintensität deutlich verringerte. Um solch eine Menge Magnesium über die Nahrung aufzunehmen, müsste man jeden Tag 18 Bananen essen. Dies ist natürlich nicht möglich. Trotzdem sollte man auf gesunde Ernährung achten. Lebensmittel, die viel Magnesium enthalten und somit Mangelerscheinungen vorbeugen können, sind Vollkornprodukte, Haferflocken, grünes Gemüse, Sonnenblumenkerne, Bohnen, Erbsen und Nüsse. Die für eine Schmerzminderdung bei Migräne notwendige Dosis kann auf diese Weise der Körper natürlich nicht aufnehmen.

Um seinem Körper die notwendige Tagesdosis von mindestens 400 Milligramm Magnesium zuzuführen, hat sich das tägliche aufsprühen von Magnesium auf die Haut oder ein Magnesiumbad erwiesen.

Studie belegt: Magnesium kann vor plötzlichem Herztod schützen

Für Frauen, die sich magnesiumreich ernähren, ist das Risiko, einen plötzlichen Herztod zu erleiden, um ein Drittel geringer als bei Frauen, die nur wenig Magnesium zu sich nehmen. Dies ergab eine 2011 veröffentlichte Auswertung der großen US-amerikanischen Nurses’ Health Study. Magnesium kann den Rhythmus des Herzschlags stabilisieren und wird deshalb seit langem zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt.

Forscher des Brigham and Women’s Hospital und der Harvard Medical School in Boston untersuchten, ob ein Zusammenhang zwischen plötzlichem Herztod und dem Magnesiumgehalt im Blutplasma besteht. Dazu werteten Dr.Stephanie Chiuve und ihre Kollegen die Daten von 88.375 Teilnehmerinnen der Nurses’ Health Study aus. Diese geben Auskunft über Nährstoffaufnahme, Lebensstil und Gesundheitszustand der Teilnehmerinnen über einen Zeitraum von 26 Jahren. In dieser Zeit hatten sich 505 Todesfälle aufgrund plötzlicher Rhythmusstörungen ereignet. Von 99 verstorbenen Studienteilnehmerinnen sowie von 291 gesunden Kontrollpersonen lagen Daten zum Magnesium-Gehalt im Blutplasma vor.

Je mehr Magnesium, desto besser fürs Herz

Das Ergebnis der Auswertung: Probanden mit der höchsten Magnesiumaufnahme wiesen im Vergleich zu Probanden mit der geringsten Magnesiumaufnahme ein um 34 % geringeres Risiko für einen plötzlichen Herztod auf. Das Herztodrisiko sinkt in dem Maße, wie die Magnesiumkonzentration steigt. Bei jeder Erhöhung um 0,25 mg pro Deziliter Blutplasma verringert sich das Risiko eines plötzlichen Herztodes um 41 %.

Schon in der Vergangenheit hatten epidemiologische und klinische Studien auf einen Zusammenhang zwischen der Magnesiumaufnahme und dem Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen hingewiesen. Die jetzt veröffentlichte Studie hat den Zusammenhang  mit umfangreichen Daten belegt.

Magnesium bremst den erhöhten Herzschlag

Über welche Mechanismen Magnesium das Herz genau schützt, ist noch nicht im Detail geklärt. Die Vorgänge sind äußerst komplex. Denn es gibt kaum eine Zellfunktion, die nicht auf irgendeine Weise von Magnesium beeinflusst wird. So aktiviert der Mineralstoff beispielsweise zahlreiche Enzyme und beeinflusst Abläufe an den Zellmembranen. An den Zellen des Herzmuskels erhöht Magnesium die Erregungsschwelle, d.h. die Zelle reagiert weniger leicht auf elektrische Reize, die zu einer Muskelkontraktion und damit zum Herzschlag führen. Zudem löst Magnesium Verkrampfungen der Herzkranzgefäße und senkt den Blutdruck.

Zum Schutz des Herzens mehr Magnesium aufnehmen

Wie die Studie von Dr. Chiuve zeigt, kann eine gute Versorgung mit Magnesium vor dem plötzlichen Herztod schützen. Die Wissenschaftler aus Boston betonen: Man könnte die Häufigkeit von plötzlichem Herztod senken, indem man die Magnesiumzufuhr erhöht. Viele Menschen hierzulande sind nicht optimal mit Magnesium versorgt. 300 bis 400mg ist die empfohlene tägliche Dosis. Da diese Menge in der Regel nicht durch die tägliche Nahrung aufgenommen werden kann, ist es unbedingt zu empfehlen, dem Körper durch das entsprechende Präparat Magnesium täglich zu zuführen.

Was ist Magnesium Oil?

Magnesium Oil ist eine neue Darreichungsform, um dem Körper Magnesium als Nahrungsergänzung zuzuführen. Magnesium Oil wird nicht eingenommen, sondern direkt auf die Haut gesprüht, dort schnell resorbiert und in die Zellen aufgenommen. Magnesium Oil ist eine hochgesättigte Magnesiumchlorid-Lösung, die sich aufgrund ihres hohen Sättigungsgrades ölig anfühlt, jedoch kein Öl im eigentlichen Sinn ist.
Erste Studien belegen die Aufnahme über die Haut und weisen Vorteile der äußerlichen (transdermalen) Anwendung von Magnesium gegenüber der oralen Gabe in Form von Tabletten oder Ampullen auf. Sowohl die Menge als auch die Geschwindigkeit der Aufnahme sind im Vergleich zur oralen Aufnahme deutlich erhöht. Weitere Studien sind notwendig, um die ersten Erkenntnisse zu untermauern und die neue Anwendungsform auf wissenschaftliche Beine zu stellen.

Wie kommt es zu Magnesiummangel?
Bereits 2006 stellt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest, dass die meisten Menschen weltweit an Magnesiummangel leiden. Wie kommt es dazu, dass auch hierzulande die Menschen unter Magnesiummangel leiden, wo wir doch im Überfluss leben?
Einerseits enthalten unsere Lebensmittel immer weniger Magnesium, andererseits benötigt unser Körper durch unsere gestresste Lebensführung und ungesunde Ernährungsweise immer mehr Magnesium. Die Folge davon ist ein chronischer Magnesiummangel der sich durch die gesamte Weltbevölkerung zieht. Eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten kann ursächlich auf den Mangel an Magnesium zurückgeführt werden.

Probleme bei der oralen Gabe von Magnesium
Die Resorption von Magnesium im Magen-Darm-Trakt ist problematisch weil Magnesium ein sehr reaktionsfreudiger Stoff ist. Die Aufnahme von Magnesium ist also abhängig von den Bedingungen im Magen-Darm-Trakt. Selbst unter idealen Voraussetzungen werden maximal 50 Prozent des Magnesiumgehalts der Lebensmittel aufgenommen. Magnesium oral eingenommen in Form von Tabletten oder als Flüssigkeit wird nur etwa zu 10 bis maximal 20 Prozent resorbiert. Tannin im Tee, Oxalsäure im Spinat oder Phytinsäure in der Kleie oder in Sojabohnen blockieren die Resorption von Magnesium im Darm. Wenn der Magen nicht genug Salzsäure produziert, wie das bei älteren Menschen oft der Fall ist, kann das Magnesiumsalz nicht einmal in seine resorbierbare Form gespalten werden.
Wird Magnesium als Nahrungsergänzung zusammen mit kohlensäurehaltigem Wasser eingenommen, so kann das Magnesium zu einem Großteil nicht resorbiert werden, weil es mit der Kohlensäure des Wassers eine Verbindung eingeht und in dieser Form vom Körper nicht aufgenommen werden kann. Das Magnesium wird wieder ausgeschieden, ohne jemals seine Wirkung in der Zelle entfaltet zu haben.
Die Lösung dieses Problems: die äußerliche Anwendung von Magnesium um den Magen-Darm-Trakt zu umgehen.

Zechstein-Magnesium-Oil
Seit 2007 gibt es eine neue Form von Magnesium, das auf die Haut gesprüht oder als Zusatz in einem Bad über die Haut aufgenommen wird. Erste Studien haben gezeigt, dass die Verfügbarkeit dieses transdermal applizierten Magnesiums in der Zelle wesentlich höher ist als bei oraler Einnahme. Gewonnen wird dieses Magnesium aus einer unterirdischen Quelle in zirka 1600 Meter Tiefe in den Niederlanden, der Zechstein See. Das Magnesium wurde dort vor etwa 250 Millionen Jahren abgelagert und ist so rein, dass es ohne weitere Verarbeitung für medizinische Zwecke eingesetzt werden kann. Es handelt sich also um ein reines Naturprodukt.