Behandlungsverfahren Flaschenwässer

Wasser wird aus ästhetischen, geschmacklichen und Gründen der Haltbarkeit bestimmten Behandlungsverfahren unterzogen.

Das Belüftungsverfahren

Eine schonende Möglichkeit, Wasser zu enteisen, ist die Belüftung. Hierbei wird Luft über einen Mikrofilter in das Wasser geleitet. Das oxidierte Eisen wird dann über einen Quarzsandfilter ausgesondert. Auch Schwefelverbindungen werden mit Hilfe des Belüftungsverfahrens aus dem Wasser entfernt.

Behandlung mit Ozon

Während UV-Bestrahlung und Pasteurisierung als Behandlungsverfahren für Wasser verboten sind, ist der Einsatz von Ozon erlaubt. Ozon wird zum Ausfällen von Eisen eingesetzt, aber auch zur Haltbarmachung des Wassers, denn Ozon wirkt u.a. desinfizierend. Gleichzeitig wird durch die Ozonbehandlung aber die Struktur des Wassers, seine Lebendigkeit, zerstört. Zurück bleibt ein „totes“ Wasser, das seinen ursprünglichen Informationsgehalt verloren hat. Leider ist die Zufuhr von Ozon auf dem Etikett nicht deklarationspflichtig. Somit können Sie als Verbraucher auch nicht erkennen, ob es sich um ein ozoniertes Wasser handelt oder nicht. 

Natürliches kohlensäurehaltiges Mineralwasser

Das Wasser wird mit seinem natürlichen, ursprünglichen Gehalt an Quellkohlensäure abgefüllt. 

Natürliches Mineralwasser mit eigener Quellkohlensäure versetzt

Das Wasser wird mit seinem natürlichen, ursprünglichen Gehalt an Quellkohlensäure abgefüllt. 

Natürliches Mineralwasser mit eigener Quellkohlensäure versetzt

Dem Wasser wird Kohlensäure entzogen und später aus dem gleichen Quellvorkommen wieder mit Kohlensäure versetzt. In der Regel hat das Wasser nach der Abfüllung einen höheren Kohlensäuregehalt als am Quellaustritt.

Natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt

Das Wasser wird mit künstlicher Kohlensäure versetzt.

Stilles Mineralwasser

Ein Mineralwasser wird als „still“ bezeichnet, wenn es weniger als 5,5 Gramm Kohlensäure pro Liter enthält. Leider werden viele „stille Wässer“ aus Gründen der Haltbarkeit einer Ozonbehandlung unterzogen. Als Verbraucher können Sie dies am Etikett jedoch nicht erkennen.