Aktivkohle-Granulatfilter

Mit den Aktivkohle-Granulatfiltern soll vor allem eine Verbesserung des Leitungswassers hinsichtlich des Geschmacks und Aussehens erreicht werden, insbesondere bei gechlortem Wasser.

Es handelt sich um eine technische Erweiterung des Kannenfilters die sich aber leider nur auf den Bedienungskomfort und nicht auf die Filterleistung bezieht. Als alleiniges Filtermedium wird Aktivkohle-Granulat eingesetzt. Dieses Granulat befindet sich in einem Filtergehäuse. Das Filtergehäuse wird mit geeignetem Installationsmaterial an die Wasserleitung angeschlossen, über einen separaten Wasserhahn kann dann gefiltertes Wasser abgefüllt werden.

Diese Systeme filtern lediglich Chlor und Chlorverbindungen sowie organische Schadstoffe. Zur Verhinderung einer Verkeimung ist der Aktivkohle Silber zugesetzt. Auch hier wird das Silber kontinuierlich an das Trinkwasser abgegeben. Diese Art der Trinkwasserfilter ist auf dem Stand der Technik von vor 40 Jahren und in Bezug auf Schwermetallaufnahme und plötzliche Schadstoffabgabe nicht kontrollierbar.

Vorteile

Aktivkohle-Granulatfilter reinigen durchfließendes Wasser von unangenehmem Geschmack und Geruch. Chlor und Chlorverbindungen werden ebenfalls zuverlässig entfernt.

Nachteile

Aktivkohle-Granulatfilter lassen sich bezüglich der Aufnahme und der plötzlichen Abgabe von Schadstoffen nicht kontrollieren. Da die Geräte sehr stark verkeimen können, wird dem Granulat ein Desinfektionsmittel zugesetzt, das an das gefilterte Wasser abgegeben wird. Da es sich bei diesen Geräten nahezu ausschließlich um amerikanische Produkte handelt, werden Adapter für europäische Anschlüsse ans Wassernetz benötigt.