Dampfdestillation

Die Dampfdestillation war vor der Entwicklung der Umkehrosmose das verbreitetste Wasseraufbereitungs-Verfahren zur Herstellung von schadstoff- und mineralfreiem Wasser. Bei der Dampfdestillation wird das Reinigungsverfahren der Natur imitiert. Wasser wird verdampft, und die schwereren Inhaltsstoffe bleiben im Verdampfungsgefäß zurück. Durch Abkühlung kondensiert der Dampf und wird wieder zu Wasser. Heute wird die Dampfdestillation zunehmend von der Umkehr-Osmose abgelöst.

Vorteile

Durch die Dampfdestillation werden nahezu alle Inhaltsstoffe vollständig entfernt. Dadurch wird ein hochgradig reines Wasser erreicht. Durch den hohen Reinheitsgrad hat das Destillierwasser ein hohes Entgiftungspotenzial im Körper.

Nachteile

Ähnlich wie beim Osmose-Wasser ist destilliertes Wasser aggressiv und entzieht dem Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente. Deshalb sollte destilliertes Wasser nur in einem sehr begrenzten Zeitraum zur Entschlackung verwendet werden. Ansonsten müssen dem Wasser Mineralien und Spurenelemente zugefügt werden.

Leichtflüchtige Substanzen wie Benzol, Chlor oder andere organische Verbindungen müssen über einen zusätzlichen Aktivkohlefilter entfernt werden. Nach dem Destilliervorgang ist eine gründliche Reinigung des Gerätes von Rückständen des Wassers notwendig. Für die Destillation muss ein nicht unerheblicher Stromverbrauch einkalkuliert werden.